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Über den Umgang mit Macht

10/2010

Wieder einmal hat Anne Schüller einen Artikel geschrieben der für viele ungeliebte (aber oft gespielte) Wahrheit ans Licht bringt. Sicher etwas provokativ aber ich denke, das ist auch gewollt. Der Artikel regt auf alle Fälle zum Nachdenken an. Hier ein kurzer Auszug:Gemeinschaften brauchen Ordnungssysteme, Strukturen und Hierarchien. In Führungsriegen finden deshalb zwangsläufig Machtkämpfe statt. Das Thema hat bunte Facetten und kennt traurige Geschichten.

So bekommt das beliebte Männer-Spiel ‚mein Auto, mein Haus, mein Boot’ in den Zentren der Macht eine ganz neue Dimensionen und heißt: mein Lear-Jet, meine dritte Fusion, mein veröffentlichtes Jahresgehalt. Dabei wird Kapital in Milliardenhöhe vernichtet und dies meist auch noch ungeniert vor den Augen der verdutzen Öffentlichkeit mit Millionen-Abfindungen belohnt.

Chefetagen sind oft nichts anderes als Abenteuer-Spielplätze, auf denen hoch bezahlte Jungs mit den Bauklötzchen der Macht spielen (dürfen). Abgesehen von hinderlichen Intrigen und peinlichem Testosteron-Schaulaufen führt dies ja auch dazu, dass einer bereit ist zu verlieren, nur damit der andere nicht gewinnt. Maßloses Geltungsbedürfnis, nervenaufreibendes Statusgerangel und ‚politisches‘ Positionen-Geschacher haben eben nie das Allgemeinwohl zum Ziel.  … den gesamten Artikel lesen Sie hier

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